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Der „Jobklau“ Chinas: Die USA und Trump in der Reswitching-Falle

Immer wieder erzählt Trump über den „Jobklau“ der chinesischen Wirtschaft. Das ist schon aus einem trivialen Grund falsch. China hat die Arbeitsplätze nicht gestohlen, sondern die amerikanischen Unternehmen haben die Arbeitsplätze in der Zeit nach der neoliberalen Konterrevolution gezielt dorthin verlagert (offshoring). Durch die dort niedrigen Löhne konnten die Kapitalbesitzer ihre Profite enorm steigern und die amerikanischen Bürger die aus China importierten Konsumgüter billig kaufen. Dieser märchenhafte Zustand konnte aber nicht ewig dauern. Mit dem Kapital wurden nämlich auch die Arbeitsplätze verlagert. Dies führte die amerikanische Realwirtschaft immer tiefer in die Agonie. Der ehemalige innovative und blühende manufacturing belt wurde zum rust belt und er verrostet nun in rasantem Tempo immer mehr. Das bekam zuerst die underclass zu spüren, aber bald wurde auch die middle-class Opfer dieser Entwicklung. Gerade dank dieser middle-class wurde Trump zum Präsidenten gewählt, der versprach den rust belt zu alt-neuem Glanz zu verhelfen. Und zwar durch Protektionismus. Doch wird er die Arbeitsplätze aus China nicht zurückholen. Warum, das zeigt uns die Reswitching-Analyse. mehr…

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